Sport-Kegler-Verein Trier e.V.

 

Satzungen, genehmigt von der J.H.V. am 27. Mai 1973 in Trier.

Neue, geänderte Fassung gemäß Beschluss

der Jahreshauptversammlung vom 8.12.1979, vom 30.03.1984,

vom 16.09.1989, vom 16.06.1991, vom 24.04.1994,

vom 25.02.1997 und vom 25.04.2012.

 

 

§ 1  Name und Sitz

 

Der Verein führt den Namen Sport-Kegler-Verein Trier e. V. (S.K.V. Trier) mit dem Sitz in Trier. Er ist in das Vereinsregister Trier eingetragen.

Er wurde gegründet im Jahre 1957 als KSC Trier.

 

 

 

§ 2  Zugehörigkeit

 

Der SKV-Trier e. V. ist Mitglied im Landesfachverband Rheinland-Pfalz (LFV), der wiederum Mitglied im Deutschen Keglerbund (DKB) ist.

 

 

 

§ 3  Zweck und Aufgaben

 

1.  Der Zweck des SKV ist die planmäßige Förderung und Pflege des Kegelsportes als Leistungs-, Gemeinschafts- und Ausgleichssport für alle Altersklassen.

 

2.  Die sportliche Betätigung wird durchgeführt in Meisterschaftsspielen der einzelnen Klubs in den jeweiligen Ligen der Kreise, des Bezirks, des Landesverbandes und in  der Bundesliga. Der SKV bemüht sich um geeignete Trainingsmöglichkeiten und um Freundschaftsspiele.

 

3. Der SKV steht auf dem Boden des Amateursportes, er dient ausschließlich gemeinnützigen Zwecken.

 

4.  Als Sportordnung dient grundsätzlich die des DKB (L. F. V.).

 

5.  Der SKV ist politisch, rassisch und konfessionell neutral.

 

 

 

§ 4  Geschäftsjahr

 

Das Geschäftsjahr des SKV ist das Kalenderjahr.

 

§ 5  Mitgliedschaft

 

1.  Als Mitglied des SKV können nur Einzelmitglieder gelten.

2.  Die Mitgliedschaft steht jedem offen, der die Satzungen anerkennt und nicht gegen die Vereinsinteressen verstößt.

3.  Die Aufnahme als Mitglied erfolgt durch schriftliche Anmeldung (Aufnahmeantrag) mit voller Anschrift und Geburtsdatum unter Vorlage eines Lichtbildes beim Vorstand.

4.  Eine evtl. Ablehnung eines Wiederaufnahmeantrages eines nach § 5, Abs. 7 ausgeschlossenen Mitgliedes bedarf dem Antragsteller gegen über keiner Begründung.

5.  Nach der Aufnahme wird dem Antragsteller der Spielerpass des D. K. B. zugestellt (nur für aktive Spieler). Austritt aus dem Verein nur nach schriftlicher Kündigung zum Jahresende mit zweimonatiger Kündigungsfrist.

6.  Über Ausschlüsse bei besonderen Vorkommnissen entscheidet der Vorstand mit 2/3-Mehrheit, Berufung zur nächsten Jahreshauptversammlung steht dem Ausgeschlossenen zu.

7.  Alle Mitglieder sind gleichberechtigt.

8.  Der Mitgliedsbeitrag, dessen Höhe von der Jahreshauptversammlung festgelegt wird, ist bis 31.01. für das jeweilige Kalenderjahr zu bezahlen.

9.  Der Verein übernimmt seinen Mitgliedern gegenüber keine Haftung für Unfälle, Diebstähle oder sonstige Schädigungen bei der Ausübung des Sports, bei sportlichen Veranstaltungen oder bei sonstigen für den Verein erfolgten Tätigkeiten, auch nicht in Ausübung von Vereinsfunktionen. Zum Haftungsausschluss gehören auch Beförderungs- und Besorgungsfahrten. Der Verein kann im Rahmen der sozialen Sporthilfe Rückversicherungen abschließen, hierfür besteht jedoch keine Verpflichtung.

 

 

§ 6  Organisation

 

1.  Die Mitglieder schließen sich in Klubs zusammen. Jeder Klub muss aus mindestens 6 Einzelmitgliedern bestehen. Dem Vereinsvorstand ist der Spielführer jedes Klubs zu benennen.

2.  Jeder Klub spielt unter eigenem Namen. Mehrere Klubs können sich unter einem Namen zusammenschließen (als I - II - III usw.), damit die Ersatzspielerfrage gemäß der Sport- und Wettkampfordnung des L. V. F. gelöst werden kann.

3.  Der Vereinsvorstand wird von der ordentlichen Mitgliederversammlung auf 2 Jahre gewählt. Diese Mitgliederversammlung muss 14 Tage vorher einberufen werden und ist beschlussfähig, wenn entweder 20 % aller stimmberechtigten Mitglieder oder 20 stimmberechtigte Mitglieder anwesend sind. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder, die das 16. Lebensjahr vollendet haben. Ist diese Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig, muss nochmals schriftlich zu einer  Mitgliederversammlung eingeladen werden, die dann in jedem Fall beschlussfähig ist.

 

4.  Der geschäftsführende Vorstand im Sinne des BGB setzt sich zusammen aus:

 

     Dem Vorsitzenden

     dem stellvertretenden Vorsitzenden,

     dem Sportwart,

     dem Schatzmeister und

     dem Schriftführer.

 

     Der Verein wird nach außen vertreten von jeweils zwei der insgesamt fünf geschäftsführenden Vorstandsmitgliedern.

 

     Der Vorstand kann um Mitglieder mit Sonderaufgaben erweitert werden.

 

5.  Die Wahl des Vorstandes erfolgt mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes wird bis zur nächsten Mitgliederversammlung ein anderes Mitglied zum Vorstand bestellt.

 

6.  Der Vorstand tritt nach Bedarf zusammen. Die Einberufung einer Vorstandssitzung kann jedes Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes veranlassen. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn nach ordentlicher Einberufung mindestens 3 geschäftsführende Vorstandsmitglieder zusammentreten.

 

7.  Die Jahreshauptversammlung kann für jedes Vorstandsmitglied einen Vertreter wählen, der im Vorstand voll stimmberechtigt ist.

 

 

 

§ 7  Geschäftsführung

 

1.  Nach Abschluss des Geschäftsjahres findet eine außerordentliche Mitgliederversammlung statt, die gemäß § 6, Abs. 3 beschlussfähig sein muss. Die Mitgliederversammlung ist zuständig für:

 

 

     a) Entgegennahme der Jahresberichte aller Vorstandsmitglieder,

     b) Entgegennahme des Berichtes der Rechnungsprüfer,

     c) Entlastung des Vorstandes,

     d) Neuwahl des Vorstandes (alle 2 Jahre) und der Rechnungsprüfer,

     e) Festlegung des Jahresbeitrages.

 

2.  Auf Antrag von 20 % der Mitglieder oder auf Beschluss des Vorstandes können außerordentliche Mitgliederversammlungen einberufen werden.

 

3.  Jedes Jahr findet mindestens eine Spielerversammlung statt, bei der jeder gemeldete Klub eine Stimme hat. Diese Versammlung steht unter der Leitung des Sportwartes, der gleichzeitig stimmberechtigt ist. Die Spielerversammlung ist zuständig für alle Fragen des Spielbetriebes. Sie ist nach ordentlicher Einladung beschlussfähig.

 

 

 

§ 8 Verschiedenes

 

1.  Einberufung zur Mitgliederversammlung erfolgt durch schriftliche Einladung an alle Mitglieder.

 

2.  Einladungen zu Spielerversammlungen auf Vereinsbasis müssen mindestens 14 Tage vorher unter Angabe von Ort und Zeit schriftlich allen Vorstandsmitgliedern und Klubleitern zugestellt werden.

 

3.  Alle Abstimmungen erfolgen mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder. Bei Stimmengleichheit entscheidet immer die Stimme des Versammlungsleiters.

 

4.  Alle Abstimmungen müssen per Stimmzettel erfolgen, sobald nur ein stimmberechtigtes Mitglied geheime Wahl verlangt.

 

5.  Bei Vorstandswahlen ist gewählt, wer die meisten Stimmen auf sich vereinigen kann, bei Stimmengleichheit muss ein weiterer Wahlgang zwischen den Erstplatzierten entscheiden.

 

6.  Bei Bestehen mehrerer Klubs hat jeder Klub mindestens eine Stimme im Vorstand -, evtl. durch einen vom Klub benannten Vertreter, wenn der Klub bei der Wahl des Vorstandes kein Vorstandsmitglied in den Vereinsvorstand stellen konnte.

 

7.  Anträge können schriftlich oder mündlich an die Versammlungen gestellt werden und müssen behandelt werden.

 

8.       Satzungsänderungen können nur beschlossen werden, wenn hierauf bei der Einladung zur Mitgliederversammlung hingewiesen wurde.

 

9.  Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder dürfen keine Gewinnanteile und in Ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten.

 

10.       Mitglieder dürfen bei Auflösung des Vereins oder bei ihrem Ausscheiden nicht mehr als ihre eingezahlten Kapitalanteile und den gemeinen Wert ihrer Sacheinlage zurückerhalten.

 

11.       Es darf keine Person durch Verwaltungsaufgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

 

 

 

 

 

§ 9  Auflösung des Vereins

 

     Eine Auflösung des Vereins kann nur in einer beschlussfähigen Mitgliederversammlung beschlossen werden, wenn hierauf bei der Einladung hingewiesen wurde. Hierfür ist die Zustimmung von mindestens 80% der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.

 

     Im Falle einer Auflösung fällt das Vereinsvermögen an die Stadt Trier mit der Auflage, das Vermögen gemäß § 3 zu verwenden!